PANGEA

  • Solidarity, Sista! möchte Frauen* und Mädchen* jeder Herkunft dazu ermutigen, ihre Geschichten zu teilen, um gegenseitiges Verständnis und Sensibilisierung für die Lebensrealitäten anderer Menschen zu ermöglichen und ein positives Miteinander sowie ein gutes Zusammenleben zu fördern. Durch das Erzählen von Geschichten und das damit einhergehende gesellschaftliche Sichtbar-Werden von Lebensumständen anderer Mitmenschen sollen Stereotype gegenüber dem Unbekannten abgebaut und neues Wissen generiert werden.

  • Im Rahmen des PANGEA-Projekts Gift of Speech waren Menschen jeder Herkunft eingeladen, angeleitete Erzählsessions zu besuchen und dort Geschichten in selbstgewählten Sprachen und Formen mit anderen Menschen zu teilen. Dieser geschützte Rahmen bot die Möglichkeit, eigene biographische Geschichten, Erlebnisse von anderen Menschen oder aber auch fiktive oder erdachte Erzählungen zu teilen und sich für die Fragen, Reaktionen und das Feedback anderer zu öffnen.

  • Ein multiperspektivisches Theaterstück über soziale Grenzen im oberösterreichischen Alltag von PANGEA, Werkstatt der Kulturen der Welt, in Kooperation mit JAAPO, Volksbühne Wien, Medienkulturhaus Wels, Migrations- und Integrationsbeirat der Stadt Linz, Nordico Museum, Wissensturm Linz und FranckKistl.

  • Mit GLOSS wurde ein Magazin von und mit Frauen* und Mädchen* aus unterschiedlichen Herkunftsländern und verschiedenen Altersgruppen geschaffen, das verschiedene Lebensrealitäten von Frauen* und Mädchen* zeigt und widerspiegelt. Es soll vor allem ermöglichen, Themen und Sichtweisen aufzugreifen und abzubilden, die in den kommerziellen Massenmedien wenig vertreten sind, und somit vor allem auch gesellschaftliche Minderheiten in die Gestaltung mit einbeziehen.

  • Die dritte Ausgabe des GLOSS-Magazins widmet sich konkret dem Thema der gesellschaftlichen und vor allem politischen Beteiligung von Frauen* und trägt den Titel Wemeanpolitics! Frauen* in Politik und Gesellschaft. Es werden verschiedene motivierende Ansätze und Projekte in diesem Themenbereich vorgestellt, die Empowerment und Motivation von Frauen* und Mädchen* für politische und gesellschaftliche Beteiligung sowie eine kritische Auseinandersetzung mit Machtstrukturen zum Ziel haben.

  • Zu oft werden Menschen ausgehend von ihrem äußeren Erscheinungsbild oder ihrem Namen, Verhalten und Kleidungsstil von anderen Menschen in kategorische Schubladen gesteckt. Im Rahmen des Projekts smart seeds wollte PANGEA Menschen jeder Herkunft die Möglichkeit geben, sich selbst und ihre Sicht auf ihr Dasein in Linz, fernab von diesen Klischees, zu präsentieren – sowohl verbal als auch in Form von Performances und anderen Techniken des Ausdrucks.

  • Im Rahmen der Ars Electronica 2015 und im Zuge des Projektes Post City – Lebensräume für das 21. Jahrhundert der südafrikanischen Künstler Marcus Neustetter und Stephen Hobbs, wurde das Projekt Renaming the City durchgeführt. Dabei wurden in Linz lebende Personen eingeladen, für die Spaziermeile im Volksgarten einen neuen Namen zu finden. Dabei waren vor allem die Diskussionen mit den Teilnehmenden interessant, die Fragen nach der Aktualität von Straßennamen sowie Fragen nach der visuellen Repräsentation von vielfältigen Bewohner_innen in der Semiotik einer Stadt aufwarfen.

  • Nach der positiven Resonanz auf die erste Ausgabe des GLOSS-Magazins, wirkte PANGEA im Jahr 2015 erneut als Herausgeber_in dieses Frauen*Magazins. Gemeinsam mit den Kooperationspartnerinnen von den Vereinen Fifitu% und S.O.U.L FLAVOUR, sowie einzelnen Individualbeiträgen von Frauen mit unterschiedlichsten Hintergründen, behandelt GLOSS Vol. II das Thema „Frauen und Medien“ auf vielfältige Weise.

  • Für das Projekt Die Vielfalt kommt zu dir hat PANGEA im Jahr 2013 den Förderpreis Stadt der Kulturen in Linz überreicht bekommen. Kooperationspartner_innen waren ADA-Alternative Solidarität und die Black Community OÖ. Das Projekt sollte die Linzer Bevölkerung ermutigen mit Menschen in Kontakt zu treten und Einblicke über andere in Linz lebende Menschen zu gewinnen. Gerade jene Menschen sollten voneinander erfahren, die sich auf herkömmlichem Wege nicht kennengelernt hätten.

  • Wie kommt es, dass heute im Volksgarten ein Denkmal für einen deklarierten Antisemiten, und einen Deutschnationalen steht, während beispielsweise von den vielen künstlerischen Aktionen im Rahmen des Kulturhauptstadtjahres 2009 nichts physisch sichtbar übrig ist? Sollten nicht auch die heutigen NutzerInnen des Volksgartens stärker Spuren hinterlassen?

  • Das Projekt ICH bin Linz, das 2013 mit dem Integrationspreis ausgezeichnet wurde, sollte das Selbstbewusstsein von Frauen* und Mädchen* und vor allem von Migrantinnen stärken. Zudem wurden die Frauen* und Mädchen* jeder Herkunft durch das Projekt in Linz sichtbarer gemacht und konnten durch ihre Lebensgeschichten und Erfahrungen auf sich aufmerksam machen. In Fotoworkshops und Schreibwerkstätten gestalteten die Teilnehmerinnen eine individuelle Postkarte mit Portraitfoto und eigenem Text.

  • Das GLOSS-Magazin möchte Frauen* und auch Männer* dazu ermutigen, erlernte Sichtweisen zu hinterfragen und sich zu trauen – im Sinne einer gleichberechtigten Emanzipation aller Geschlechter – die Dinge einmal anders zu sehen, zu denken und zu tun. Auf eine Projektausschreibung der Kulturplattform Oberösterreich, dem KUPF-Innovationstopf, setzte sich PANGEA mit dem Thema Frauenrollen auseinander und kam dabei auf die Idee, ein Hochglanzmagazin der etwas anderen Art zu gestalten. Der Startschuss für das Projekt fiel im Mai 2013.

  • Mobil zu sein ist für viele von uns völlig selbstverständlich. Doch nicht jeder kann sich den Führerschein oder gar ein Auto finanzieren.